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Ansprechpartner

Herr
Sebastian Grothe

Tel: 0176/70114188
s.grothe(at)drk-geislingen.de

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Sebastian Grothe

Tel: 0176/70114188
s.grothe(at)drk-geislingen.de

Schnelleinsatzgruppe

Die Schnelleinsatzgruppe des DRK Geislingen wurde am 1.1.1990 als erste derartige Einheit im Landkreis Göppingen gegründet und hat seitdem über 300 Einsätze absolviert. Die Geislinger Konzeption der SEG wurde in den Folgejahren von den anderen SEGen im Kreisgebiet (DRK Göppingen, DRK Hattenhofen und MHD Uhingen) übernommen und kontinuierlich weiterentwickelt. Heute stehen der DRK SEG Geislingen bis zu acht Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Die überwiegende Zahl der Einsätze entfällt auf Alarmierungen zu Brandeinsätzen, bei denen entweder eine größere Anzahl von Verletzten / Betroffenen vorhanden sind oder länger andauernde Einsätze mit Herauslösen des Regelrettungsdienstes. Die weiteren Einsatzindikationen sind MANV-Einsätze, Gefahrguteinsätze, Suchaktionen und beispielsweise Evakuierungen.

Einsatz für die SEG !

Die Alarm- und Ausrückeordnung der SEG sieht zwei Stichworte vor. Bei Brandeinsätzen und weiteren Alarmstichworten rückt als erstes Fahrzeug der sogenannte Vorausrüstwagen (VRW / VW T4) mit 3-5 Einsatzkräften und dann der Notfallkrankenwagen (N-KTW auf Mercedes Sprinter) aus. Es folgen der Gerätewagen Technik und Sicherheit (GW-TuSo/VW LT 35) und bei Bedarf der 4-Tragen-KTW (KTW-4) bzw. auf Anforderung des Gruppenführer SEG bzw. der Einsatzleitung oder Integrierten Leitstelle Göppingen weitere Fahrzeuge. Sind sicher mehr als 5 Personen betroffen, rückt gemäß der AAO nach dem VRW der Gerätewagen San (GW-San Bund / MAN) und danach der GW-TuSo aus. Der mögliche Transport von Verletzten mit N-KTW und KTW-4 tritt dann zugunsten einer adäquaten Versorgung der Patienten in den Hintergrund.

Vergangene Einsätze 

Die wesentlichen Einsätze der SEG waren ein Giftgaseinsatz in einem Hochhaus in Geislingen 1995 mit 42 Patienten, eine Massenkarambolage auf der A8 im benachbarten Alb-Donau-Kreis mit 49 Verletzten und 3 Toten (Rettungsmagazin Mai/Juni 1999), ein Zugunglück bei Süßen im Jahr 2004, eine große Anzahl von Großbränden und mehrmals der Austritt von Gefahrgut. Im Bereich der Brände war der WMF-Brand in Geislingen in den Anfangsjahren der SEG eine große Herausforderung. Ein mehrtägiger Einsatz entwickelte sich im Juni 2013 wegen Hochwasser im benachbarten Bad Überkingen. Aufgrund tagelangem starken Regen wurde die Ortsmitte durch den Fluss „Fils“ überflutet. Betroffen war unter anderem eine Wohnanlage mit betreuten Senioren-Wohnungen. Zwei Gebäude mussten gemeinsam mit Feuerwehren, dem THW und anderen DRK-Einheiten aus dem gesamten Landkreis vollständig evakuiert werden. Die Bewohner wurden in einer Schule untergebracht und versorgt.  Im Jahr 2015 wurde die SEG unter anderem zu einem Gasaustritt in einem Wohnhaus alarmiert, bei dem stundenlang eine hohe Explosionsgefahr bestand und umliegende größere Wohneinheiten evakuiert werden mussten. Die Bewohner wurden im DRK-Gemeinschaftshaus vorläufig untergebracht und versorgt. Eine weitere Herausforderung für die Schnelleinsatzgruppe war im letzten Jahr ein Chlorgasaustritt im Geislinger Freibad.

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